Kaninchen sind niedlich; keine Frage. Aber bitte bedenke, am besten vor dem Kauf eines Tieres, dass es sich hierbei um ein Lebewesen handelt, welches im Falle bis zu 10 Jahre alt werden kann. Während seines Lebens benötigt es genauso Aufmerksamkeit und Pflege, wie jedes Lebewesen, welches sich in der Abhängigkeit eines Menschen befindet.
Wenn dir das klar sein sollte, dann sagen wir: Hallo Zwergkaninchen!

Hallo Zwergkaninchen, wer bist du?

Herkunft: Die kleinen Kaninchen mit ihrem runden Kopf, den kurzen Öhrchen, den grossen Augen und der niedlichen Stupsnase stammen vom Wildkaninchen ab. Inzwischen gibt es viele unterschiedliche Rassen.

Aussehen: Zwergkaninchen gibt es in allen möglichen Fellfarben und -längen: einfarbig, bunt gescheckt, mit kurzem und mit langem Fell. Das Hermelinkaninchen ist beispielsweise ganz weiss, der Zwergwidder hat lange hängende Schlappohren und das Angorakaninchen hat ein flauschig-kuscheliges Fell.
ÜBRIGENS: Zwergkaninchen sind keine Nager. Sie gehören zur Familie der Hasenartigen.

Verhalten: Zwergkaninchen sind muntere Tiere. Sie hüpfen in ihrem Käfig herum und beschnuppern neugierig ihre Umgebung. Sie lieben zwar den Kontakt mit ihren Artgenossen und geniessen deine Streicheleinheiten, aber genauso gern wollen sie ab und zu mal ihre Ruhe haben.

Kuscheln

Hallo Zwergkaninchen, wie lebst du?

Haltung: Kaninchen sollten mindestens zu zweit gehalten werden. Einsamkeit macht die geselligen Tiere krank. Der Käfig muss gross genug sein, damit sich deine kleinen Freunde auch austoben können. Denn nichts mag ein Kaninchen lieber, als munter umherzuhoppeln. Ein Futternapf, eine Tränke, Einstreu, eine Heuraufe und ein Schlafhäuschen gehören in jeden Käfig. Wenn sich deine Kaninchen mindestens einmal am Tag ausserhalb des Käfigs, am besten natürlich im Garten, austoben können, dann sind sie glücklich.

ÜBRIGENS: Jedes Kaninchen sollte sein eigenes Schlafhäuschen haben; am besten aus Holz!

Ernährung: Heu ist wichtigste Futter für Kaninchen. Gräser, frisches Obst und Gemüse gehören ebenso auf den Speiseplan der kleinen Racker. Sie knabbern auch sehr gerne an Zweigen und Blättern. Ausserdem muss immer frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen. Achte darauf, ihnen kein gespritztes oder fauliges Futter und keine giftigen Pflanzen zu verfüttern.

Das schadet deinen Kaninchen: Kopfsalat, Kohl, Tomaten, rohe Kartoffeln, Eibenzweige, Stress und Lärm.

Das mögen sie besonders gern: frische Haselnuss- und Hainbuchenzweige, Kohlrabiblätter, Karotten, Äpfel, Birnen, Petersilie und Löwenzahn.

Pflege: Ein verdrecktes Heim mag kein Tier gern. Damit sich deine Kaninchen wohl fühlen und gesund bleiben, musst du den Käfig täglich reinigen. Ab und zu musst du ihre Krallen vorsichtig kürzen. Der Tierarzt zeigt dir, wie das geht. Auch die Fellpflege darf nicht zu kurz kommen.

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